Um ihre Verbundenheit mit der Stadt und dem Kanton zum Ausdruck zu bringen, fördert die Arcanum Stiftung an ihrem Sitz in Freiburg Projekte in den Bereichen Soziales, Bildung und Ausbildung.

Trotz des in der Schweiz gut eingerichteten Sozialversicherungssystems und fernab vom Sichtfeld der breiten Öffentlichkeit passiert es immer wieder, dass Menschen aus dem Arbeitsprozess und damit aus dem System fallen. Die Aussteuerung durch die Arbeitslosenkasse, ein negativer IV-Entscheid, (noch) kein Anspruch auf materielle Hilfe vom Sozialamt können Gründe sein, weshalb Menschen und ihre Familien in existenzielle Not geraten.

Die beste und nachhaltigste Gegenmassnahme besteht darin, diese Menschen wieder in den Arbeitsprozess einzugliedern. Ein Spezialist für diese Fälle ist die Stiftung IPT, die im Jahre 1972 von Arbeitgeberkreisen in Genf als private Stiftung gegründet worden ist und seit 2002 auch im Kanton Fribourg aktiv ist. IPT hat über die Jahre einen sehr effektiven Prozess entwickelt, um Menschen nach langer Pause wieder in das Berufsleben zu integrieren. Dazu gehören zum einen eine sehr individuelle Betreuung der Personen und zum anderen ein breites Netzwerk von Unternehmen, die den Arbeitssuchenden Schnupperstellen und Einstiegsmöglichkeiten geben.

Für den überwiegenden Teil der Personen werden die Kosten der Berufsintegration von den Sozialämtern übernommen. IPT Fribourg erhält jedoch jedes Jahr eine Anzahl von Dossiers, für die es keine staatliche Finanzierung gibt, obwohl die Fälle dringend sind. Die Förderung der Arcanum Stiftung dient dazu, IPT in die Lage zu versetzen, auch diesen Menschen wieder den Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

Mehr Informationen unter : www.fondation-ipt.ch

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