Die Arcanum Stiftung wird bei humanitären Katastrophen schnell und unbürokratisch aktiv. Sie setzt ihre Mittel vor allem für „vergessene Katastrophen“ ein; also für Krisen, die nicht im Brennpunkt der Medienaufmerksamkeit stehen.

Die Arcanum Stiftung hat in Zusammenarbeit mit der Deutschen Welthungerhilfe ein neuartiges Finanzierungsmodell für Hilfseinsätze etabliert.

Der Nothilfe-Fonds ist die Antwort auf ein strukturelles Problem der Katastrophenhilfe: Bislang ist die Nothilfe von einer Ungleichzeitigkeit von Bedarf und Leistungen gekennzeichnet. Der größte Bedarf an Hilfe besteht unmittelbar nach der Katastrophe; mit jedem Tag, der vergeht, sinken die Chancen, Menschen zu retten. Die Massnahmen der Hilfsorganisationen laufen jedoch mit vielen Tagen und manchmal Wochen Verzögerung an. So lange dauert es, bis durch Spendenkampagnen genug Mittel angesammelt worden sind, um im grösseren Massstab helfen zu können.

Der neue Fonds der Arcanum Stiftung ermöglicht es der Welthungerhilfe, binnen 24 Stunden umfangreiche Hilfsaktionen einzuleiten. Die Welthungerhilfe kann im Falle einer Katastrophe kurzfristig auf die Mittel des Fonds zugreifen und dringend benötigte Nothilfemassnahmen finanzieren.

Nachdem die Spendenkampagne für die Katastrophe angelaufen ist, ersetzt die Welthungerhilfe die entnommenen Mittel und füllt den Fonds wieder auf, so dass das Geld für weitere Hilfsaktionen zur Verfügung steht. Dieser ‚revolving fund’ ist auf zehn Jahre angelegt und wird so einer Vielzahl von Katastrophenopfern schnelle und unbürokratische Hilfe leisten.

Weitere Informationen unter http://www.welthungerhilfe.de/

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