Die Arcanum Stiftung setzt sich dafür ein, Kindern in Entwicklungsländern die Chance auf eine bessere Zukunft zu eröffnen. Diese Projekte bilden den wichtigsten Förderschwerpunkt der Stiftung.

Im agraisch geprägten Burundi wird der Boden knapp. Das Land zählt bereits heute zu den am dichtesten besiedelten Ländern Afrikas. Das Bevölkerungswachstum von 3,6% pro Jahr sowie die zurückkehrenden Bürgerkriegsflüchtlinge erhöhen den Bevölkerungsdruck noch weiter, während gleichzeitig die Parzellen durch die Erbteilung immer kleiner werden.

Damit die Parzellen ihre Bewohner weiter ernähren können, wird es darauf ankommen, die traditionellen Anbaumethoden zu verbessern, um den Ertrag des Bodens zu steigern. Mit Unterstützung der Arcanum Stiftung hat die Fondation Stammm daher zwei “Centres de Rayonnement et de Developpement Agricole” (CERDA) im Hinterland Burundis aufgebaut; eines in der Provinz Ngozi und eines in Muiynga.

In den Zentren erhalten insgesamt 100 Jugendliche eine landwirtschaftliche Ausbildung, die neben Ackerbau und Viehzucht ein besonderes Gewicht auf die Methoden der Wiederaufforstung legt. Die ersten Ausbildungsgänge haben im Jahr 2007 begonnen.

Parallel zur Ausbildung entsteht um die beiden CERDA herum ein landwirtschaftliches Entwicklungsprojekt, das neues Wissen und verbessertes Saatgut in der Region verbreitet, bäuerliche Genossenschaften aufbaut und ihren Zugänge zum Markt eröffnet.

Mehr Informationen unter www.fondation-stamm.org/

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